Berliner Institut für Gesundheits- und Sozialwissenschaften

Wir sind ein eigenständiges Institut für New Public Health-Forschung und bieten damit neue und bereichernde Perspektiven für die kurative und präventive gesundheitliche und soziale Versorgung.

 Bild: alter Militärbahnhof in Berlin-Schöneberg, Sitz der BIGSo-Geschäftsstelle

Aktuelles

KliGeS beim Kongress Armut und Gesundheit: Nachhaltigkeit in der Gesundheitsförderung im Fokus

Ein zentrales Fazit: Nachhaltigkeit gelingt nur, wenn Projekte von Beginn an auf Verstetigung ausgerichtet sind und verschiedene Ebenen – von der Praxis bis zur Strukturentwicklung – zusammengedacht werden.

Der Beitrag des KliGeS-Teams zeigt einmal mehr, wie wichtig Austauschformate sind, um voneinander zu lernen und gemeinsam tragfähige Lösungen für eine nachhaltige Gesundheitsförderung zu entwickeln.

Im Rahmen des diesjährigen Kongresses Armut und Gesundheit gestaltete das KliGeS-Team gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Good Practice des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit einen Workshop zur langfristigen Verstetigung gesundheitsfördernder Projekte. Ziel war es, zentrale Erfolgsfaktoren für nachhaltige Strukturen in der Praxis zu diskutieren und gemeinsam weiterzudenken.

Der Workshop war geprägt von einem intensiven Austausch: Die Teilnehmenden brachten vielfältige Erfahrungen aus ihren eigenen Projekten ein und diskutierten praxisnah, welche Bedingungen es braucht, damit Gesundheitsförderung langfristig wirken kann. Besonders im Fokus standen dabei zentrale Good Practice-Kriterien wie die Sicherung langfristiger Finanzierung, personelle Kontinuität sowie die Bedeutung von Multiplikation und integrierten, strategisch ausgerichteten Ansätzen.

Abschlussworkshop KliGeS: Drei Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit gehen vorerst zu Ende

Nach drei Jahren intensiver Projektarbeit fand der Abschlussworkshop des KliGeS-Projekts im BIGSo statt. Projektbeteiligte kamen zusammen, um gemeinsam auf die vergangenen Jahre zurückzublicken und zentrale Entwicklungen zu würdigen.

Im Mittelpunkt des Treffens stand der Austausch: In angenehmer Atmosphäre mit kleinen Snacks und viel Raum für Gespräche wurden Erfahrungen reflektiert, Erfolge sichtbar gemacht und wertvolle „Geheimrezepte“ aus der Praxis geteilt. Der Workshop bot die Gelegenheit, zentrale Erkenntnisse zu bündeln und gemeinsam zu diskutieren.

Ein weiterer Programmpunkt richtete den Blick nach vorn: Neben einem Input zu möglichen Förder- und Verstetigungsperspektiven wurde deutlich, wie wichtig es ist, die entstandenen Strukturen langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln.
 

Mit dem Abschluss des Projekts endet vorerst auch die aktuelle Förderphase. Wir blicken mit großer Dankbarkeit auf die Unterstützung durch den PKV-Verband zurück, die es ermöglicht hat, ein kompetentes Team im Bereich Organisationsentwicklung und Klimagesundheitsförderung aufzubauen. Die im Projekt gewonnenen Kompetenzen, Erfahrungen und Netzwerke bilden eine starke Grundlage, um die angestoßenen Entwicklungen weiterzuführen.

Aktuell werden Möglichkeiten geprüft, wie die Arbeit in diesem Themenfeld fortgesetzt und weiterentwickelt werden kann. Interessierte Akteur:innen und potenzielle Partner sind eingeladen, mit uns ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Perspektiven für eine Fortführung zu entwickeln.

Den feierlichen Abschluss bildete die Übergabe der Zertifikate an die teilnehmenden Einrichtungen – als Anerkennung für ihr Engagement und ihre geleistete Arbeit im Projekt.

Der Workshop markiert damit nicht nur einen Abschluss, sondern auch einen Übergang: Die Grundlagen für eine Weiterarbeit sind gelegt – nun gilt es, neue Wege zu finden, um die angestoßenen Entwicklungen fortzuführen.

KliBUp auf der 10. Berliner Werkstatt Partizipative Forschung

Am 6. März war das Projekt KliBUp auf der 10. Berliner Werkstatt Partizipative Forschung an der Alice Salomon Hochschule Berlin vertreten – mit einem eigenen Workshop sowie einer Posterpräsentation. Im Austausch mit Forschenden, Praxispartnerinnen und Expertinnen aus Erfahrung standen aktuelle Fragen rund um partizipative Prozesse im Mittelpunkt.

Besonders spannend: KliBUp nimmt im Vergleich zu vielen anderen Projekten eine leicht andere Perspektive ein. Statt selbst partizipativ zu arbeiten, untersucht das Projekt partizipative Prozesse wissenschaftlich. Dieser Blick von außen wurde von vielen Teilnehmenden als bereichernd wahrgenommen und eröffnete neue Reflexionsräume – sowohl für KliBUp als auch für die anderen Beteiligten.
 

Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf dem Teilprojekt „PartKi“. Hier wurden erste Ergebnisse vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Im Zentrum standen zwei zentrale Spannungsfelder:

  • Externe Anforderungen vs. Setting-Realitäten

 

  • Bottom-up-Anspruch vs. Bedarf an Top-down-Führung


In den Gesprächen zeigte sich schnell: Diese Spannungsfelder sind kein Einzelfall. Viele Projekte und Expert*innen berichteten von ähnlichen Erfahrungen. Besonders deutlich wurde, dass sich Bottom-up- und Top-down-Prozesse in der Praxis selten trennen lassen – vielmehr greifen sie ineinander und beeinflussen sich gegenseitig.

Der Workshop bot damit nicht nur Raum für die Präsentation erster Ergebnisse, sondern auch für einen offenen, praxisnahen Austausch über Herausforderungen und Gelingensbedingungen partizipativer Forschung.

Fachlicher Austausch zu gesundheitlicher Chancengerechtigkeit: BIGSo auf dem Kongress Armut und Gesundheit

 

Gesundheit ist politisch! Unter diesem Leitsatz findet am 16. und 17. März der Kongress Armut und Gesundheit im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin statt. An zwei Tagen werden über 100 Veranstaltungen zu aktuellen Public-Health-Themen angeboten – von sozialer Ungleichheit über Klimagesundheit bis hin zu Fragen nachhaltiger Gesundheitsförderung.
 

Auch unser BIGSo-Team ist mit mehreren Beiträgen vertreten und bringt aktuelle Perspektiven aus Forschung und Praxis in die Diskussion ein.

Unsere Veranstaltungen im Überblick

Montag, 16:30–17:30 Uhr | Hörsaal D
KliBUp: Förderung von Resilienz durch Bottom-up-Ansätze: Kommunaler Klimadiskurs, ÖGD-Governance und räumliche Analyse

Montag, 18:00–19:00 Uhr | Hörsaal B
KliBUp: Förderung von Resilienz durch Bottom-up-Ansätze: Organisationsentwicklung im Setting Kita und Pflege

Dienstag, 10:30–11:30 Uhr | Hörsaal D
Familiäre Gesundheitsförderung – Perspektiven Alleinerziehender auf familiäre Gesundheitsförderung

Dienstag, 14:00–15:00 Uhr | UBA Hörsaal
KliGeS-Team in Kooperation mit der AG Good Practice: Nachhaltige Gesundheitsförderung

„Was ist uns Chancengerechtigkeit als Gesellschaft wert?“
Diese Leitfrage zieht sich durch viele Beiträge – und steht exemplarisch für die inhaltliche Ausrichtung des Kongresses. Gesundheitliche Chancengerechtigkeit bleibt eine zentrale gesellschaftliche und politische Aufgabe.


Für den Kongress kann man sich weiterhin anmelden:
🔗 https://www.armut-und-gesundheit.de/

Wir freuen uns auf den fachlichen Austausch, neue Impulse und spannende Diskussionen vor Ort!

Fachgespräch: Digitale Medien – Wissenschaftskommunikation bei Fragen von Klima- und Gesundheitsförderung

 

Am 9. Februar 2026 fand im BIGSo ein Fachgespräch mit Prof. Dr. Kai Kolpatzik und Dr. Bernhard Goodwin statt. Ziel war es, Ansätze zu identifizieren, wie digitale Medien und KI-gestützte Formate wirksam, evidenzbasiert und sozial gerecht in der Klimagesundheitsförderung eingesetzt werden können – als Grundlage für die Weiterentwicklung der KliGeS-Digitalstrategie.

Zentrale Impulse aus dem Fachgespräch

 

  • Digitale Gesundheitsinformation neu denken:
    Prof. Kolpatzik stellte die App VIER400 ( https://vier400.de/ ) vor, die evidenzbasierte Gesundheitsinformationen in unterschiedlichen Formaten bündelt und niedrigschwellig zugänglich macht.
  • Wissenschaftskommunikation im Wandel:
    In der Diskussion wurde deutlich, dass sich Wissenschaftskommunikation an veränderte Medienrealitäten anpassen muss. Gefragt sind vertrauenswürdige, evidenzbasierte und empowernde Formate, die Menschen in ihrem Alltag erreichen.
  • Setting-Ansätze stärken:
    Besonders betont wurde die Bedeutung adressat*innenbezogener Setting-Ansätze für nachhaltige und niedrigschwellige Verhaltensänderungen – insbesondere im Kontext der Klimagesundheitsförderung. Dr. Goodwin betonte in diesem Zusammenhang:„Verhalten ist nicht anstrengend, Verhaltensänderungen sind anstrengend.“


Das Fachgespräch hat wichtige Impulse geliefert, wie digitale Strategien künftig gestaltet werden können – mit dem Anspruch, gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern und Klimaschutz mit Gesundheitsförderung systematisch zu verbinden.

4. Gesamtverbundtreffen im Projekt KliBUp

 

Zu Beginn des Jahres 2026 kam der KliBUp-Verbund zum vierten Mal zusammen, um die gemeinsamen Zielsetzungen weiter zu schärfen und die Zusammenführung der zu erwartenden Forschungsergebnisse voranzubringen. Im Austausch zwischen den Teilmodulen wurde das Profil von KliBUp weiter konkretisiert. Mittelfristig verfolgt der Verbund das Ziel, ein Klimagesundheitsförderungsnetzwerk aufzubauen bzw. sich an bestehende Klima-(Gesundheits-)Netzwerke anzuschließen

Save the Date: Im Rahmen des Kongresses Armut und Gesundheit lädt KliBUp zu zwei Fachforen ein:

Fachforum 1:
KliBUp – Klimagesundheit in Lebenswelten (Teil 1/2): Förderung von Resilienz durch Bottom-Up-Ansätze – Kommunaler Klimadiskurs, ÖGD-Governance & räumliche Analyse
Schwerpunkte: Dach-Setting Kommune (ÖGD-Governance, Klimadiskurs, räumliche Analyse)

Fachforum 2:
KliBUp – Klimagesundheit in Lebenswelten (Teil 2/2): Förderung von Resilienz durch Bottom-Up-Ansätze – Organisationsentwicklung im Setting Kita & Pflege
Schwerpunkte: Settings Kita und Pflege

📍 Wo? Hörsaal D, Henry-Ford-Bau, Garystraße 35, 14195 Berlin
🗓 Wann? Montag, 16.03.2026 | 16:30–19:00 Uhr (inkl. Pause)
Teil 1: 16:30–17:30 Uhr
Pause: 30 Minuten
Teil 2: 18:00–19:00 Uhr

 

 

Hier geht´s zum Kongress Programm.

 

Und hier direkt zu den Tickets.

Fachbeitrag zur Klimagesundheitsförderung veröffentlicht

Das Herausgeberwerk „Aktuelle Diskurse in der Sozialwirtschaft VI“ mit unserem Kapitel „Klimagesundheitsförderung – ein Schlüsselbegriff zur Entwicklung von Strategien zur klimafreundlichen Prävention und Gesundheitsförderung in Lebenswelten“ ist erschienen.

Autor:innen des Beitrags sind Nadja Arndt, Raimund Geene, Elisa Hartung, Maria Ihm, Eric Krase und Frank Lehmann, Mitarbeitende sowie ehemalige Mitarbeitende des Berliner Instituts für Gesundheits- und Sozialwissenschaften (BIGSo).

Der Beitrag befasst sich mit der Verbindung von Gesundheitsförderung und Klimaschutz und greift dabei unter anderem Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem BIGSo-Projekt KliGeS auf. Thematisiert werden lebensweltbezogene und organisationsorientierte Ansätze im Kontext des Klimawandels.

Der Beitrag ist online verfügbar unter:
https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-49577-0_7

60. DGSMP Jahrestagung

Die 60. Jahrestagung der DGMSP findet vom 17. bis 19. September 2025 an der Charité in Berlin statt – unter dem Motto „Teilhabe und Ko-Kreation“.

 

Eröffnet wird die Veranstaltung mit einer Keynote von Ilona Kickbusch, langjährige WHO-Direktorin und Begründerin der Ottawa-Charta der WHO (Global Health | * Ilona Kickbusch Health Consult).

 

Das vollständige Programm findet sich hier: https://www.dgsmp-kongress.de

 

Bis Montag, 16. Juli 2025, gilt noch der Frühbucherrabatt. 

10 Jahre Präventionsgesetz - Bundesregierung plant Überarbeitung

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat angekündigt, das Präventionsgesetz zeitnah zu überarbeiten: Bundesgesundheitsministerium will Prävention stärken (Deutsches Ärzteblatt) 

 

Zur Bilanz nach 10 Jahren Präventionsgesetz liegen dazu erste Überlegungen vor, so von Raimund Geene (ASH/BSPH/BIGSo) im Newsblog der Bundesvereinigung für Gesundheit 

 

und von Timm Genett, Geschäftsführer Politik beim Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV): Für eine wirksame Strategie ist kaum noch Zeit (Tagespiegel Background)

 

Promotionskolleg "New Public Health" und Summer School

Zum offiziellen Start des Promotionskollegs „New Public Health – Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention im Lebensverlauf“ findet eine interdisziplinäre Summer School statt. Die Veranstaltung richtet sich an Promotionsinteressierte aus dem Bereich Public Health und verwandter Fachgebiete, die sich für die Erforschung, Entwicklung und Evaluierung von gesundheitswissenschaftlichen Programmen und Konzepten interessieren.

 

Ziel der einwöchigen Summer School ist es, Promotionsinteressierten eine intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten, Methoden und Theorien des Kollegs zu ermöglichen. Gleichzeitig werden detaillierte Informationen über den Bewerbungsprozess zur Aufnahme in das Promotionskolleg (inkl. Stipendium) und die Auswahlkriterien der Hans-Böckler-Stiftung vermittelt.

 

 

Wann: 21. – 25. Juli 2025

 

Veranstaltungsort: Berliner Institut für Gesundheits- und Sozialwissenschaften (BIGSo), Wilhelm-Kabus-Str. 39, 10829 Berlin

 

Eine digitale Teilnahme ist möglich.

 

Vorläufiges Programm

 

Weitere Informationen & Anmeldung

 

Veranstaltungsflyer

 

10. Familienbericht

 

Unterstützung allein- und getrennterziehender Eltern und ihrer Kinder

Vergangene Woche hat die Sachverständigenkommission des Bundesfamilienministeriums dem Deutschen Bundestag den 10. Familienbericht "Unterstützung allein- und getrennterziehender Eltern und ihrer Kinder" überstellt. Die Kommission unter Mitwirkung von Prof. Dr. Raimund Geene (ASH, BSPH) legt in dem Bericht auf 450 Seiten eine umfassende Bestandsaufnahme zur Lebenssituation von allein- und getrennterziehender Eltern vor. 

 

 

In dem von Raimund Geene federführend erarbeiteten Kapitel 7 "Gesundheit und Wohlergehen" werden dezidierte Vorschläge zur Verbesserung der Familiären Gesundheitsförderung formuliert. 

 

Beispielhaft stehen dafür u.a. die Berliner Projekte zur Familiären Gesundheitsförderung bei Allein- und Getrennterziehenden (KiFa, FamGeKi und FamGeF), die mit Fördermitteln des Verbandes der Ersatzkrankenkassen vom Sozialdienst katholischer Frauen und dem Europa-Institut für Sozial- und Gesundheitsforschung an der Alice Salomon Hochschule seit 2019 durchgeführt werden.

Der 10. Familienbericht ist, ergänzt mit einer Stellungnahme der Bundesregierung, online unter

https://dserver.bundestag.de/btd/20/145/2014510.pdf

Projekt KliGeS im Podcast

 

Prof. Dr. Raimund Geene und Dr. Frank Lehmann waren mit unserem Klimaprojekt KliGeS im Podcast "wohl befinden – Gesunde Gesellschaft Gestalten" des Verbands der Privaten Krankenversicherung e.V.. Die Episode könnt ihr direkt hier anhören.

Kongress Armut und Gesundheit 2024

 

„Sozial gerecht: Gesundheit – Umwelt – Klima“

Am 5. und 6. März fand der analoge erste Teil des Kongresses Armut und Gesundheit im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin statt. Eingeleitet wurde er von Prof.in. Dr.in Alena Buyx, die das Konzept der Vulnerabilität in den Mittelpunkt ihrer Keynote stellte. „Armut macht krank“, so Buyx., „Das ist lange bekannt. Warum pfeifen das die Spatzen nicht von den Dächern?“ Aber auch Klima und Armut hängen eng zusammen, so Buyx. „Wer arm ist, ist auch klimakränker. Soziale Lage, Gesundheit und Klima bilden ein Dreieck. Im Zentrum steht eine steigende Vulnerabilität.“ Als Gesamtstrategie brauche es positive Zukunftsbilder: „Wir brauchen die guten Geschichten!“ Dafür böte es sich an, die Themen Gesundheit und Klima miteinander zu vereinen. Denn – so Buyx im anschließenden Gespräch mit Prof.in Dr.in Maja Göpel: „Dinge, die fürs Klima gut sind, sind oft auch für die Gesundheit gut.“ Im Verlauf der ersten beiden Kongresstage schlossen sich zahlreiche Diskussionen rund um gerechte Klima- und Gesundheitschancen diesem Auftakt an.

Am Dienstag, den 12. März schloss sich der digitale zweite Teil an. 

Bilder: André Wagenzik

An insgesamt drei Veranstaltungstagen tauschten sich Akteur*innen aus Politik, Wissenschaft, Gesundheitswesen, Praxis und Selbsthilfe zu Themen gesundheitlicher Ungleichheit aus. Evaluierte Projekte und evidenzbasierten Ansätze flossen dabei genauso in die Diskussionen ein wie die Perspektive von Menschen mit Armutserfahrungen. Beim Kongress kommt die Mitarbeiterin einer Notunterkunft für Menschen mit Fluchterfahrungen zusammen mit dem Stadtplaner, einem Mitarbeiter der regionalen Wohnungsbaugesellschaft und der Bezirkspolitikerin. Aus dieser einmaligen Mischung entstehen gegenseitige Lernerfahrungen, Diskussionen auf Augenhöhe und Konzepte, die die Lebensrealitäten der Menschen aufgreifen und somit verändern können.

Auch wir waren wieder mit einem Forum beteiligt. Die Dokumentation findet ihr in Kürze hier.

Anforderungen an ein neues Bundesinstitut für Gesundheitsförderung

Prof. Dr. Rolf Rosenbrock und Prof. Dr. Raimund Geene haben ein Paper veröffentlicht zu den Anforderungen an ein neues Bundesinstitut für Gesundheitsförderung.

 

Rosenbrock & Geene (2023): Gesundheit fördern und schützen: Die Chance für ein modernes Public Health System in Deutschland nutzen - jetzt! Gesundheitswesen 
DOI 10.1055/a-2052-2340 

 

 

15. European Public Health Conference

Am 09.11.22 haben wir in Kooperation mit der PKV zur PreConference "Health Promoting Settings and Climate Change" im Rahmen der 15. European Public Health Conference eingeladen. 

 

An dieser Stelle bedanken wir uns recht herzlich bei Nele Grapentin und Laurette Rasch für die großartige Organisation!

 

 

HIER geht´s zur Tagungs-Dokumentation 

 

Unsere Schwerpunkte

Neben partizipativen Forschungsansätzen wie der wissenschaftlichen Begleitforschung, stehen insbesondere Familien- und Kindheitswissenschaften mit Schwerpunkten in den Bereichen Pflegefamilien und Wohngruppen sowie Kinder- und Familienarmut, Jugendhilfe mit Schwerpunkt auf Kinderrechten, Eingliederungshilfe, Teilhabe und soziale Wohnraumverteilung bei uns im Zentrum.

 

 

Außerdem bieten wir eine Plattform für wissenschaftlichen Nachwuchs, eingebettet in Forschung und Lehre der Berlin School of Public Health und in enger Kooperation mit dem Europa-Institut für Sozial- und Gesundheitsforschung an der Alice Salomon Hochschule Berlin. 

Unsere Projekte

Hier findest du Informationen über unsere laufenden sowie abgeschlossenen Projekte. 

 

Zu den Projekten

Über uns

Du möchtest uns besser kennnelernen oder suchst eine:n bestimme:n Ansprechpartner:in?

 

Hier erfährst du mehr über unser Team

Unser Warum

Wenn du mehr über die Entstehungsgeschichte von BIGSo erfahren möchtest, lies gerne hier weiter